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| Die Nächte der Loser sind vorbei, es ist Zeit für die "Dayz of the Championz". Zumindest, wenn es nach Mäckes (22), Plan B (19) und DJ Peerless (20) geht. Sie sind nicht nur fresh, jung und hungrig. Sie haben verdammt großen Hunger, und 2005 wollen sie sich ihr Essen abholen. Die drei Young Guns aus Stuttgart sind angriffslustig und halten sich an keine Regeln. Sie sind bereit, das deutsche Rapgame neu aufzurollen, und liefern ein Album der Gegensätze ab. Man könnte denken "D.O.T.C." steht für "Deutschlands OuTCast". Das stimmt nicht ganz. Aber fast. Denn "Dayz of the Championz" ist kein normales Album. Dieses Album ist eine Collage aus Momentaufnahmen zweier Persönlichkeiten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Mäckes und Plan B sind keine Band. Die beiden unterschiedlichen Solo-Künstler haben lediglich ein gemeinsames Album aufgenommen. Und um beiden gerecht zu werden, besitzt das Album zwei Seiten. Neun Tracks von Plan B, neun Tracks von Mäckes. Eine dunkle und eine helle, eine lachende und eine weinende Seite. Mäckes schreibt, was er denkt. Und er denkt viel. Er benutzt Rap als Ventil und Ausdrucksmittel. Rap bietet ihm die Möglichkeit, tiefgehende Gedanken zu vermitteln, ohne dabei den Zeigefinger zu heben. Plan B dagegen schießt jedes Hirn zu Brei mit dem Matrix-Zeitlupen-Rückwärtssprung aus "Max Payne II". Der junge Pole Bartek spittet, um zu unterhalten. Doch jedem der beiden nur eine Seite zuzuordnen, wäre falsch. Mäckes und Plan B schaffen es, zwischen beiden Seiten zu wechseln. Das Album erscheint über Chimperator und wird über Rough Trade vertrieben. Homepage: www.dayzofthechampionz.de
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