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| Epitaph und HipHop? Das ist neu, schließlich war das US-Label bislang für Anarcho-Punk á la Bad Religion bekannt. Und auch das übrige Roster, unter anderem mit Millencolin oder Pennywise, zeugt nicht gerade von großer Kompetenz in Sachen Beats, Cuts und Raps. Nichtsdestotrotz sind Atmosphere das erste richtige HipHop-Signing auf Epitaph, nachdem bereits DJ Muggs von Cypress Hill dort sein Solo-Album veröffentlichte, dass allerdings nur am Rande etwas mit Rap zu tun hatte. Nachdem bereits große Majors wie Interscope, Sony, Warner Bros., Atlantic oder Universal um die Gunst der Untergrund-Helden Slug (Raps), Ant (Beats) und DJ Mr. Dibbs buhlten, bleibt das Trio aus Minneapolis somit seinem Independent-Ansatz treu. Darüber hinaus ist "Seven`s travels" immerhin schon das vierte Album von Atmosphere, eine Leistung, die man sicherlich nicht genug würdigen kann. Die 19 Stücke bieten neben der komplexen Musik ebenso komplexe Texte. In ihrer Arbeitsweise, immer ein wenig anders und experimenteller zu sein, ähneln Atmosphere den Def Jux-Mitgliedern wie Aesop Rock, RJ2D oder El-P, ohne dass man den Output nun direkt miteinander vergleichen könnte. Die Intro lobt: "Atmosphere zählen schon seit Jahren zum Establishment des neuen amerikanischen HipHop-Undergrounds." Homepage: www.rhymesayers.com
Reviews: Atmosphere - "Seven`s travels"
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