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| Vorhang auf für Deutschlands Queen of Soul: Menoosha. Dem einen oder anderen dürfte die 24-Jährige vielleicht schon ein Begriff sein - war sie es doch, die das Mars und Sti-Debüt "Informativ/Familitary" und die mnemonic-EP "Einsicht" mit ihrer ausdrucksstarken Stimme veredelte. Seitdem steht fest: Menoosha got Soul - und allemal das Zeug, um mehr als nur Hooks zu singen. Wenn alles gut geht, dann wird sie das demnächst auch eindrucksvoll unter Beweis stellen. Geplant ist ein Promotion-Mixtape, das den Namen "GimmeThaDeal!" tragen soll. Außerdem wird Menoosha auf der ersten Mix-CD von Lunafrow aus Frankfurt zu hören sein.
Die Live-Performerin, Songschreiberin und Designerin in spe aus dem Kamerun wurde am 19. Oktober 1980 an der Elfenbeinküste geboren. Die Musik, die ihre Eltern hörten, prägte sie tief: Der Papa gab ihr Miles Davis, Ella Fitzgerald und Louis Armstrong mit auf den Weg, ihre Mutter Miriam Makeba, Bebe Manga, Aretha Franklin, Millie Jackson und Minnie Ripperton. Als Teenager entdeckte sie eine immer größer werdende Liebe zu HipHop: Sie reimte mit "Clair Obscur", den Jungs aus ihrer Schule, bis sie mit 18 Jahren schließlich feststellte, dass ihre Ambitionen als Sängerin doch größer sind. Dennoch sind die "Flow-Reste" aus dieser Zeit immer noch in ihrer Phrasierung zu spüren. Was Menoosha eng an ihr Publikum bindet, ist die Ehrlichkeit ihrer Performance: Sie versucht nie, das zu sein, was sie nicht ist, und bringt dabei ihre tiefsten Gefühle sehr rau herüber. "Mir macht es überhaupt nichts aus, auf der Bühne zu weinen" , sagt sie oft...
Wer sich vom Können Menooshas überzeugen möchte, kann sich an dieser Stelle drei Songs herunterladen. "All night long" basiert auf einem Track von Mary J. Blige. Die Instrumentals von "Life drama" und "After Work" (feat. Dek) stammen aus den Händen des Bozz-Musikers STI (Marburg), dem Ausnahme-Produzenten in Deutschland. Homepage: www.menoosha.net
Reviews: Menoosha - "Satellite brown chick"
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