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| "Am I my brother's keeper?" ist eine Frage, die bereits in der Bibel gestellt wurde. Doch anders als Kain, der seinen Bruder Abel als Klotz am Bein empfand, sind die Brothers Keepers bereit, sich für ihre Brüder einzusetzen. Vier Jahre sind seit dem Riesenerfolg von "Adriano (Letzte Warnung)" und dem Album "Lightkultur" vergangen. In dieser Zeit ist das einzigartige Kollektiv aus afrodeutschen Künstlern personell stetig gewachsen. Brothers Keepers haben auf ihren Tourneen und Schulreisen durch den Osten und die Menge gemeinnütziger Arbeit neue Erfahrungen gesammelt und ihr politisches, soziales und gesellschaftliches Wirkungsfeld erweitert.
Mit der Single "Bereit" setzten wieder 14 bekannte Protagonisten von Brothers Keepers ein Signal für Deutschland. Sie schritten gegen die gesellschaftliche Stimmung der Resignation voran, indem sie die unmittelbare Lebensrealität jedes Einzelnen direkt ansprachen. Neben Xavier Naidoo waren auf der Single noch Denyo, D-Flame, Afrob, Torch, Tyron Ricketts, Ebony Prince, Bantu, Blaise, Germ, Ono, Chima und der Sänger Don Abi zu hören. Als Gast rappte der Heidelberger Italiener Toni-L, und er öffnete damit das nächste Kapitel in der Historie von BK: Der rein afrodeutsche Zyklus ist mit den VÖs der Vergangenheit, der Gründung des gemeinnützigen Vereins und der Etablierung eines Bewusstseins für schwarze deutsche Interessen abgeschlossen.
Auf dem Album "Am I my brother's keeper", das am 25. April erschien, sind außerdem noch Eased (Seeed), Gentleman, Patrice, Nosliw, Samy Deluxe, Joachim Deutschland, Positive Black Force, PBS, Tone, Dean Dawson, Phantom Black, Magic, Younes, Yassir, Blaze, P., Sezai, E-Mo, Jeyz, Such a Surge, Della Miles, Jah Meek, Cassandra Steen, Sekou, Nadja, CNN199, Buza & DJ Oza, Claus Eisenmann, Charnell, Snipe, Jean Feux, Metaphysics, Tai, Rulelcean, Mia, Toni Kater, Vanessa Mason, UB 40, Dr. Ring Ding, Promoe und Timbuktu mit von der Partie. Mit "Will we ever know" wurde jetzt nach der HipHop-Nummer "Bereit" ein Reggae-Tune als zweite Single ausgekoppelt. Freundlich, durchaus selbstkritisch und mit einer gewissen Ironie kommt der Track daher. Die Message ist neu: "Will we ever know" spiegelt die interne Auseinandersetzung engagierter Künstler mit der Frage wider: Wann werden wir nicht mehr kämpfen und streiten müssen? Oder wie Eased es formuliert: "Wann wird der Tag kommen, an dem wir Menschen morgens aufwachen, um einfach nur den neuen Tag genießen zu können und nicht in den Kampf ziehen müssen?" Homepage: www.brothers-keepers.de
Reviews: Brothers Keepers - "Am I my brother's keeper"
Brothers Keepers - "Lightkultur"
Brothers Keepers - "Will we ever know"
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