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Neues - Archiv

  Creme Fresh

"Wir wollen ja nicht Rap zerbrechen, sondern die dicken, fetten Mauern, die irgendwelche Idioten um Rap herum gezogen haben. Die Leute, die einen Messias wollen, sollen zur Scientology gehen oder so."


  Donato

"Angst muss per se nichts Negatives sein. Angst kann auch ein Antrieb sein, Dinge anzupacken und zu verändern. Ich stehe zu 100 Prozent hinter dieser Aussage. Auch wenn sie nicht immer zutrifft."


  Kodimey

"Ich komme aus einer Arbeiterfamilie, ich bin schon anders als viele, die ich an der Uni sehe. Die Kids hier sollen auch ruhig wissen, dass ich studiere, denn Bildung ist cool, und das will ich auch auf eine nicht Oberlehrer-artige Weise vermitteln."


  mnemonic & Donato

"Unser Anspruch ist, stimmige Songs zu machen. Von daher kommst Du auch überhaupt nicht daran vorbei, aufeinander einzugehen. Aber wir stehen dabei eben nicht immer auf der gleichen Position und sprechen deswegen auch oft aus verschiedenen Blickwinkeln."


  Empulse

"Ich habe wirklich, als ich die fertige Tracklist vor mir liegen hatte, kurz überlegt, es auf CD zu pressen. Aber ich glaube, man erreicht durch diese Free-Download-Sache einen viel größeren Promo-Effekt. Und darum ging es ja auch: sich der Szene vorzustellen."


  12bitphil

"Im Vorfeld habe ich auch oft gesagt bekommen, dass ein Produzenten-Album für die Öffentlichkeit nicht unbedingt interessant ist. Das waren alles Leute, die es auf jeden Fall beurteilen können. Ich habe das schon ernst genommen, mir aber im Endeffekt gesagt: Fuck it!"


  Celina & Maeckes

"Es ist überhaupt kein Problem, locker darüber zu reden, weil einfach genügend Zeit dazwischen liegt. Deswegen ist es lange nicht so lästig wie vielleicht befürchtet. 'Kunst über Vernunft' ist ein sehr ernstes, melancholisches Album, aber wir haben jetzt auch viel gelacht, während wir über alte Zeiten geplaudert haben."


  Damion Davis

"Klar, ich spiele oft Kopfkino, ich bin halt ein Träumer, meine Fantasiewelt ist grenzenlos. Das ist aber in Wirklichkeit nur Fatahmorgana, eine Selbstsuggestion oder eine Wunschvorstellung. Wenn ich auch schon echt lange nicht mehr im Urlaub war, meine Songs gehen weiterhin hoffentlich so oft auf Reisen in die Herzen der Hörer."


  Absztrakkt

"Man sollte bedenken, dass gute Rapmusik ausstirbt - und wenn das wirklich stimmt, dann hat die halt auch ihren Preis. Wenn man bedenkt, was ich für die Tracks alles durchgemacht habe und was da eigentlich drinsteckt, sind manche Angebote fast lustig."


  Maeckes & Plan B

"Es ging eigentlich nicht darum, wer uns hört oder ob wir jetzt eine größere Hörerschaft erreichen. Wir wollten einfach für uns ein gutes Album machen. Eines, das wir uns auch gerne anhören. Außerdem ist ja klar, dass wir auf einem Album nicht einfach nur drauf los rappen, sondern auch etwas sagen wollen."


  Gerard MC

"So ein Album ist einfach ein riesiger Stress. Noch dazu mache ich ja wirklich alles alleine, also hatte ich kein Label, das mir irgendwie wenigstens das ganze administrative Blabla abgenommen hätte. Und ich mache das Ganze ja neben Uni und Teilzeit-Job."


  Lord Scan

"Meine Sachen sind schon immer etwas sperrig und schwer einzuordnen gewesen. Wer von vornherein keine Zeit mitbringt, um darauf einzugehen, der stempelt's eben als zu schräg ab. Ich habe gemerkt, dass es wichtig ist, eine Idee oder Vision zu haben, die einen antreibt."


  Beneluxus

"Purer Luxus sind die Sachen, die das Leben um einiges angenehmer machen können. Eine Nacht im Fünf-Sterne-Hotel, von Xzibit aufgepimpte Karren, Weltreisen und solche Sachen sind das, was man gesellschaftlich als Luxus bezeichnet. Luxus könnte man auch als 'mehr als notwendig' bezeichnen."


  Drüklang

"Wir wollten auch nicht plötzlich einen auf Gangster machen. Das war noch nie unser Ding. Wir wollten einen klaren Gegenpol setzen zu dem, was wir im Moment so hören und was uns eigentlich auch stresst: dass alle krasser tun als sie es sind."


  Donato & Inferno79

"Der Albumtitel ist ein Sinnbild, das auf vielerlei Art und Weise interpretierbar ist. Die drei Worte spiegeln den Vibe des Albums wider, und die Hörer können diese Begriffe in Verbindung zu den Tracks bringen. Gekoppelt mit dem Album bildet das Ganze eine funktionierende Einheit,"


  Favorite

"Es war nicht von vornherein klar, dass wir noch ein Video drehen würden. Slick hatte zwar diese 'Shotgun'-Idee im Kopf, war aber erst noch unentschlossen. Das Video hat nämlich einen dicken Batzen Kohle gekostet, und das davor auch... Danke, Slick!"


  Menace

"Mein Ziel war es, richtige Songs zu schreiben. Songs mit Höhen und Tiefen, die ausarrangiert sind und mitreißen. Um dies zu erreichen, musste ich auch eine Menge selbst einspielen, was dem Ganzen dann auch noch eine ganz eigene Stimmung verlieh."


  Maeckes & Plan B

"Das Street-Album ist locker aus dem Bauch heraus entstanden, während wir uns für das Album richtig hingesetzt haben, um Songs zu schreiben, mit richtiger Struktur und allem Drum und Dran. Für 'Als wärs das Album' haben wir einfach drauflos gerappt. Ich hoffe, dass uns ein großer Qualitätssprung gelingt."


  Sebastian Hämer

"Die Songs handeln im Großen und Ganzen von Dingen, die du und ich einfach erleben und nachvollziehen können. Meine Texte beziehen sich eigentlich immer auf eigene Erfahrungen, Sehnsüchte oder Ängste. So kann ich die Erlebnisse gut verarbeiten. Vielleicht auch anderen helfen, die sich in ähnlichen Situationen befinden."


  Berliner Vokalrunde

"Jedes Jahr bekommt Berlin seinen Soundtrack zum Sommer verpasst. Das gehört inzwischen einfach dazu. Die meisten Berliner haben auch eine große Verbundenheit zu ihrer Stadt. Dieses Jahr wollten wir es auf die Spitze treiben. 19 Berliner Künstler, Typen und Mädels aus dem Rap-, Reggae- und Dancehallbereich."


  Pera Susu & DJ Crates

"Die Albumproduktion verlief sehr unverkrampft. Ich kenne es von vielen Leuten, die 1000 Mal alles umwerfen, um am Ende alles perfekt zu haben. Oft endet das darin, dass die Musik uninspiriert, zusammengewürfelt und das ganze Album einfach nur langweilig ist. Das wollten wir vermeiden und möglichst viel Spontaneität auf den Silberling bannen."


  Fiva, Radrum & mnemonic

"Wir wollten nicht, dass es sich so anhört, als rappe jeder nur seine Parts und wisse nichts davon, was der andere so sagt. Deshalb haben wir uns beispielsweise auch per E-Mail häufig über die Inhalte ausgetauscht, dabei verschiedene Dinge entwickelt oder manche Sachen auch gestrichen. Es war insgesamt eine sehr gute Zusammenarbeit"


  Tatwaffe

"Ich persönlich bin auch kein Freund von Klingeltönen, aber wenn du ansonsten boykottiert wirst und Musik machst, die das Leben der Menschen bereichert, dann gehst du halt diesen Weg. Das Feedback auf unsere Alben war zu groß und positiv, als dass wir uns zurücklehnen und sagen können: Tja, war wohl nix, wir hören jetzt auf."


  DJ Tomekk

"Es geht darum, für sich selbst Trends zu setzen. Und genau deswegen ist mein Erfolg auch so groß, weil mein Ding immer schon gewesen ist, mich nicht nach anderen zu richten, sondern meine eigenen Trends zu setzen. Deshalb bin ich seit 15 Jahren so erfolgreich."


  Die Firma

"Rap, der versucht, sich anzupassen, ist nicht unser Ding. Wir hätten nette Songs schreiben können, über die sich niemand den Kopf zerbrechen muss, oder nur Battle- und Diss-Tracks, die durch ihre einfache Sprache sofort hängen bleiben, aber das sind nicht wir."


  Camouflow & DJ Sean

"Echt ist für mich jemand, der macht, was er sagt, sich treu bleibt und seinen Weg geht. So etwas wie ein guter Charakter. Das heißt nicht, dass er keine Fehler machen darf, man sollte sie eben nur erkennen und sich eingestehen. Die Bösen sind die Guten, wendet sich das Blatt... - so wie ich es schon im Intro rappe."


  Galla

"Klar kannst du Sand mit zum Strand tragen, ich trug Kieselsteine. Mein Style ist natürlich Ruhrpott, ganz anders als der Style hier. Ich bin nicht hierhin gezogen, um dick aufzutragen. Ganz im Gegenteil, ich wollte in Ruhe mein Ding durchziehen und habe mich nie in das Hauptstadt-Game eingemischt."


  Maeckes

"Ehrlichkeit ist oft hässlich. Sie ist wie eine Kettensäge: Ich kann damit nicht sonderlich souverän umgehen und holze manchmal einfach alles damit um, aber im Endeffekt brauchen wir das Holz, das dadurch entsteht, immer, um unsere eigenen Hütten zu reparieren. Oder als Feuerholz."


  Siamak

"Pimp hin oder her... Die Sache hat für mich jetzt nicht komplett die gleiche Bedeutung, wie man es vielleicht aus Amerika kennt. Mich wirst du auf jeden Fall nie mit einem Goldkelch, einem Pelz oder einem bunten 70er-Jahre-Anzug im Club sehen, zumindest nicht ernsthaft."


  Shuko

"Ich habe mittlerweile eine Menge Produzenten kennen gelernt und muss sagen, dass der Unterschied zwischen deutschen und amerikanischen Produktionen nur noch am Sound zu messen ist. Leute wie Korben Dallas oder The One bekommen auch in den Staaten von Acts wie Slum Village Probs."


  PF Squad

"Es reden schon genug Leute davon, wie schlecht es Deutschland geht, über fehlende Arbeitsplätze, Rassismus und Kapitalismus. Wir wollten nicht auch noch darauf herumtrampeln. Warum sollten wir die Leute nicht unterhalten, anstatt sie an ihre Probleme zu erinnern?"


  Rasputin

"In mir steckt ein intelligenter Typ, der in der Lage ist, sich und seine Umwelt zu reflektieren. Genauso habe ich auch eine sehr ignorante, jähzornige und prollige Seite in mir. Beides ist echt und hat somit auch das Recht, zu Songs verwurstet zu werden."


  Kimoe

"Ich versuche, Gedanken, Gefühle und Erfahrungen zu verarbeiten und in Songs umzuwandeln. Ich singe nur über Dinge, die mich beschäftigen oder betreffen. Ich habe hier einfach andere Probleme und ein anderes Umfeld als Menschen auf Jamaika."


  Lenny

"Lenny ist der Charakter, der mit dem Kopf handelt, er handelt überlegter. Supermutant dagegen kann sehr gut von Anfang an das Gehirn ausschalten und Amok laufen. Was dann folgt, ist die Reaktion auf das Umfeld und Dinge, die passieren."


  Headliners

"Wir haben eigentlich schon immer an uns geglaubt, auch schon zu der Zeit, als es noch niemand anders tat. Wir haben ja genau in dieser Zeit angefangen, als es mit deutschem Rap fast nur noch bergab ging."


  Kaosloge

"Der Begriff Warm-Up soll nicht bedeuten, dass es sich hier nur um ein minderwertiges Album handelt. Im Gegenteil. Das soll heißen: Leute, das ist ERST das Warm-Up. Wir richten damit sozusagen schon einen großen Schaden an."


  Mäckes & Plan B

"Heutzutage ist Rap wie ein Drecks-Ikea-Schrank. Jeder hat das selbe billige Modell bei sich zu Hause, weil man einfach leicht rankommt und es für die meisten Zwecke reicht. Diese Schränke haben extrem viele Schubladen. Ein Fach für jeden Kack."


  Djorkaeff

"Ich kann Noten lesen und ein bisschen auf dem Keyboard spielen, aber eher dürftig. Ich denke, eine klassische musikalische Ausbildung kann einem helfen, ist aber nicht zwingend notwendig. Man kann auch alles nach Gefühl beziehungsweise Gehör machen."


  Damion

"Dieses Thema 'Flucht aus dem Alltag' ist wahrscheinlich ein Leitmotiv, was immer wieder in meinen Songs auftauchen wird. Ich verspreche hiermit, dass es auf jedem Album immer einen Track geben wird, der sich mit dieser Problematik beschäftigen wird."


  Pyranja

"Mein Ziel ist es, so persönlich wie nötig, aber auch so abstrakt wie möglich zu schreiben. Natürlich spielen auch autobiografische Einflüsse eine Rolle. Dennoch versuche ich generell, Songs zu schreiben, bei denen jeder seinen eigenen Film fahren kann."


  Supreme Techtics

"Wir haben keine spezielle Zielgruppe und wir wollen auch niemand bedienen. Wir machen Musik in erster Linie für uns und für die, die sich damit in irgendeiner Weise identifizieren können. Die Leute können damit machen, worauf sie Bock haben."


  Michael Knight

"Mich stört es, dass 80 Prozent der Rapper
nur über Rap rappen und dass Rapper auch immer aussehen müssen wie Rapper. Ich kann es auch nicht nachvollziehen, wie man sagen kann: Das ist HipHop und das muss ich machen, damit ich cool bin."


  Tatwaffe

"Ich musste mir anhören, dass mein Album zwar 'tighter Shit' und 'richtig geil' ist, aber auch, dass 'HipHop nicht so gut läuft' und 'tot' ist, und das, während ich acht Wochen Top Ten mit 'Ganxtaville' war..."


  Pahel

"Der Pott hat in dem Moment seine Stärke verloren, als die größere Kohle ins Spiel kam und alle nur noch an sich selbst gedacht haben. Plötzlich hat keiner mehr dem anderen seinen Platz zugestanden, wir haben uns alle entzweit und unsere gemeinsame Stärke verloren."


  Roey Marquis II.

"Man wird dem Produkt am Ende nicht ansehen, dass es independent ist und dafür strengt sich jeder an. Ich gebe im Gegensatz dazu, wenn ich bei einer Plattenfirma wäre, nichts aus der Hand und das ist eine ganz andere Energie."


  Olli Banjo

"Ich habe keinen Bock, gefällig zu sein. Ich habe keinen Bock, das einfacher zu machen, weil das zu anstrengend für jemanden ist. Wenn ich in Verbindung mit den Beats zu eckig für manche Leute sein sollte, dann hab ich Pech gehabt."


  Azad

"Ich will auch deepe Geschichten erzählen, ich will politische Geschichten erzählen, ich will alles erzählen können, weil ich einfach Gefühle sprechen lassen möchte. Und Gefühle können schließlich in jede Richtung gehen."


  Curse

"Ich fliege nicht über'm Boden und bin kein Jedi-Ritter, nur weil ich japanischen Schwertkampf mache. Diese komische Faszination wird übertrieben, finde ich. Ich bin auch kein chinesischer Gelehrter, nur weil ich Grünen Tee trinke."


  Pyranja

"Ich bin einfach nur glücklich,
dass das Ding jetzt endlich draußen ist."

(Nachtrag zum letzten Interview
anläßlich der Album-VÖ.)


  Patrice

"Ich schreibe nicht wirklich Alben, ich schreibe eher Lieder. Viele der Lieder, die aufgenommen wurden, sind noch immer auf gar keinem Album. Ich mag alle meine Lieder, sonst würde ich sie nicht schreiben. Wenn eines nicht drauf kommt, kommt es auf einer späteren Platte."


  Mellow Mark

"Ich möchte versuchen, den Leuten rüberzubringen, dass man nur dann tatsächlich etwas ändern kann, wenn man sich gegen das wehrt, was man vorgesetzt bekommt. Ich möchte, dass in der Welt wieder ein höheres Level von Spirit und Bewusstsein einkehrt."


  Toni-L

"Für mich persönlich war es immer wichtig, politische Themen in die Texte mit einzubauen. Das heißt jetzt nicht, dass der Künstler nur noch politisch sein muss, sondern es geht darum, dass man auf jeden Fall diese Tür offen lässt. Politik ist ja kein Trend (...)"


  Pyranja

"Manchmal frage ich mich, warum ich so bescheuert bin, meine Seele wildfremden Leuten zu offenbaren. Dann denke ich mir, dass ich durch's Musik machen anderen Menschen etwas von mir geben will, sonst würde ich das ja nicht machen."

  


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