Drowning Therapy - Rettung vor dem Ertrinken
Noch ist "Drowning Therapy" Zukunfts- beziehungsweise Kopfmusik. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Ideen sind da, einige Beats auch. Aber richtig daran arbeiten, das wollen Inferno79 aus Dortmund und DJ sR aus Cuxhaven erst, wenn sie ihre Solo-Projekte abgehakt haben. Eines ist aber jetzt schon klar: "Drowning Therapy" steht für Musik mit Kopf und Herz. Für gefühlvolle Musik abseits der Mainstream-Welt. Für Musik als Therapie, für eine Insel, die vor dem Ertrinken im Alltag rettet, für ein Ventil für jede Art von Emotion. Klar ist auch: Es wird kein typisches Producer/MC-Rapalbum werden. "Wir experimentieren viel rum und setzen uns keine Grenzen beim Sound, bei Arrangements und Stilelementen", meint DJ sR im Allesreal.de-Interview. Und: "Es wird überwiegend organisch und schön raw sein." Einen Eindruck davon bekommt man, wenn man sich das Exclushit "Sinnesverlust" reinzieht, das die beiden Allesreal.de zur Verfügung gestellt haben. Im Interview stimmen die beiden außerdem auf das ein, was in Zukunft noch kommen wird.
Exclushit
Exclushit: >> "Sinnesverlust" <<
Interview
Der eine lebt in Cuxhaven, der andere wohnt in Dortmund. Wie habt ihr beiden euch kennen gelernt?
sR
Über die Musik. Ich bin seit dem "Mond-Licht-Schatten"-Album ein großer Inferno79-Fan und habe mal einen Remix zu dem Track "Blockpartyshit" von Prinze Low und Inferno gemacht, der ihm sehr gut gefallen hat. Er hat mich daraufhin nach Beats für sein Solo-Projekt gefragt, man hat sich öfters im World Wide Web getroffen, telefoniert und auch persönlich auf einer Jam in Dortmund kennen gelernt.
sR, ich vermute, dass ein Großteil unserer Leser mit Deinem Namen weniger anfangen kann als mit dem von Inferno79. Stell Dich doch bitte kurz vor. Wie bist Du zum Produzieren gekommen und was macht Deine Musik aus?
sR
Bevor ich etwa 2005 zum Produzieren gekommen bin, war ich schon seit über drei Jahren als DJ aktiv und auch allgemein schon immer sehr interessiert an Musik. Ich wollte dann wissen, wie man Musik "macht", und habe mich da nach und nach reingefuchst. Dabei habe ich recht schnell gemerkt, dass das Produzieren eine sehr wertvolle Form für mich ist, um meine Person auszudrücken. Das ist, denke ich, auch das, was meine Musik ausmacht. Ich habe nicht das Ziel, coole, flippige Beats zu basteln, sondern möchte Emotionen beim Hörer wecken und etwas Bleibendes schaffen.
Und wo kann man Sachen von Dir hören?
sR
Am besten einfach www.djsrone.de oder www.myspace.com/djsr01 checken. Dort findet man einige ältere Sachen zum Ziehen und Links zu befreundeten Künstlern, mit denen ich zusammenarbeite.
Mit wem hast Du bislang so gearbeitet?
sR
Beispielsweise mit Dray Durch, Basti Mc, K&Giz, Janeso, Gory Gore, Zaehre (True Lines), Sinuhe, Franksta (Inflabluntahz), Eks&Hop, Hoontzey, mnemonic, Inferno79 und einigen anderen. Alles Leute, deren Musik ich persönlich auch sehr gerne höre. Vieles wird dieses Jahr auch erst noch veröffentlicht.
Für was steht der Projekt-Name "Drowning Therapy"?
Inferno79
"Drowning Therapy" steht für Musik mit Kopf und Herz. Wir verbinden mit diesem Wortspiel gefühlvolle Musik abseits der Mainstream-Welt, denn dort liegt nicht mein persönliches Interesse. "Drowning Therapy" (übersetzt "Ertrinkende Therapie"), wobei die Therapie für die Musik steht, ist unsere Insel, die uns vor dem Ertrinken im Alltag rettet, ist unser Ventil für jede Art von Emotionen und musikalischen Ausbrüchen. That's it…
sR
Word...
sR, in Deiner Mail an mich hattest Du geschrieben, dass ihr Lust auf ein gemeinsames, alternatives Projekt hattet. Was bedeutet in diesem Zusammenhang "alternativ"?
sR
Da wir beide auch abseits von Rap/HipHop musikalisch oft den gleichen Film schieben, haben wir beschlossen, diese Crew zu gründen, um uns eine Art Plattform zu schaffen und ein Album in Anlauf zu nehmen, in dem wir sehr vieles einfließen lassen möchten, worauf wir halt flashen. Es wird also kein typisches Producer/MC-Rapalbum werden. Wir experimentieren viel rum und setzen uns keine Grenzen beim Sound, bei Arrangements und Stilelementen.
Hört man sich die ersten Skizzen im Player eurer MySpace-Seite an und schaut sich das Video an, bekommt man den Eindruck, euer Sound wird eher düster und nachdenklich sein. Liege ich da richtig?
sR
Nachdenklich auf jeden Fall. Düster nicht unbedingt. Es kommt halt auf den Track und die Thematik an. Wie gesagt, wir setzen uns da keine Grenzen. Ich kann eigentlich bisher nur verraten, dass es musikalisch überwiegend organisch und schön raw sein wird. Musik, die ihr so vielleicht noch nie gehört habt… Expect the unexpected.
Inferno79
Das ist immer so ein Schubladen-Denken: "Der macht düsteres Zeug, er ist eher etwas nachdenklicher, der eine macht Spaßrap, die Jungs sind auf Gangster" und so weiter. Ich würde eher sagen, wir machen realitätsbezogene Musik, weil aus den gesammelten individuellen Eindrücken am Ende etwas Kreatives entsteht. Wenn ich Traurigkeit in mir trage, muss es raus. Wenn mich was aufregt und belastet, muss es raus. Ich bin ein Mensch, der generell nur schreiben kann, wenn diese Faktoren überwiegen. Es sollte eher von der künstlerischen Seite betrachtet werden, da es eine große Kunst ist, Emotionen, persönliche Erlebnisse und Trauer intensiv und atmosphärisch zu verpacken. Jeder ist in der Lage, Musik zu machen, und jeder zweite hat ein Mic, ist DJ oder baut Beats. Die Frage ist nur, mit welcher Intensität und Qualität er es am Ende umsetzt.
Auf eurer MySpace-Seite ist zu lesen, dass ihr recht schnell gemerkt habt, dass eure Kunst in die gleiche Richtung verläuft. Wie sieht denn eure Basis aus? Wo liegt eure Schnittmenge?
Inferno79
Unsere Basis liegt darin, Emotionen zu erzeugen, ganz egal, ob im Instrumentalenbereich oder in verbaler Form. Der eine lässt seine Gefühle in die Beats fließen, ich spreche mich sozusagen aus. Wir sind beide große Fans von Musik mit Aussage, jeder von uns setzt sie halt nur anders um. Wer unsere Sachen kennt, kann bestätigen, dass da ganz viel Persönlichkeit und Leben drin steckt.
sR
Genau so ist es. Wir haben einige Tracks zusammen gemacht, die sehr gut geworden sind, und ich konnte ihm immer mehr Beats schicken, von denen ich nahezu wusste, dass sie ihm gefallen würden. Ein Schlüsselmoment war, als ich ihm einen meiner eigenen Lieblingsbeats geschickt habe, wo ich bereits eine Hook eingebaut hatte. Bei dem Beat meinte er nur zu mir, dass ich die Beats von der Stimmung her so umsetzen kann, wie er es gerne können würde… Und das ist eine perfekte Basis, um zusammen Musik zu machen.
Inferno, was schätzt Du an den Beats von sR? Was machen sie aus?
Inferno79
Ich finde, sR hat einen ganz eigenen Flavour in seinen Beats, er macht sein Ding, so wie er es für richtig hält, ohne mit dem Strom zu schwimmen. Heutzutage orientiert sich jeder an den großen Produzenten und versucht, das Eins zu Eins zu kopieren. Ich sehe das nicht als große Kunst, das ist eher unkreativ und mir zu unpersönlich, das kann man von sR nicht behaupten. Der Junge macht sich die Mühe, stundenlang Vinyls durchzuhören, bis die passenden Samples gefunden sind, das macht das Ganze organischer als andere Sachen, die man so kennt. Wir machen halt "Drowning Therapy". Musik, mit der man seinen Lebensunterhalt nicht bestreiten kann, da die Form vom Aussterben bedroht ist und von der Plastik-Musik verdrängt wird. Das stört mich persönlich nicht. Ich gehe jeden Tag zur Arbeit, und in meiner Freizeit bin ich kreativ. Musik ist mein Hobby, und ich mache das, weil dafür immer noch die nötige Liebe und Kraft in mir ist. Ich stehe auf den sR-Sound, und ich bin der Meinung, dass er mir eine gute Plattform für meine Stimme bieten kann. Sein Sound ist kreativ, experimentell, warm und präsent.
Und sR, was geben Dir Infernos Texte? Was macht ihn als Rapper aus?
sR
Ich persönlich finde, dass Inferno einer der ausdrucksstärksten und ehrlichsten MCs überhaupt ist. An den Texten schätze ich vor allem, dass der Fokus immer auf dem Inhalt und nicht beispielsweise auf der Technik liegt. Technik ist nicht unwichtig, aber was bringt dir der sauberste Dreifach-Reim, wenn du dem Hörer nichts damit vermittelst. Weiter hat er einen sehr rauen, realitätsnahen Wortschatz und schmückt seine Texte nicht mit irgendwelchen Fremdwörtern, sondern sagt ganz straight und ehrlich, wie es ist und was er fühlt. Ich habe schon immer gewusst, dass er ein sehr bodenständiger und ehrlicher Mensch ist. Ich finde das hört man einfach. Nur durch seine Musik war der Typ mir schon voll sympathisch. Und ich hatte Recht.
Inferno79, wird es bei "Drowning Therapy" Unterschiede zu dem geben, was Du bislang veröffentlicht hast, oder wirst Du an bisherige Releases wie etwa die "Seelenkrieg"-LP anknüpfen?
Inferno79
Ich hoffe, dass ich mich weiterentwickelt habe oder mich weiterentwickeln werde. Textlich wird sich vermutlich nicht viel ändern, da sich meine Charakterzüge weiterhin durchsetzen werden. "Seelenkrieg" liegt schon ein paar Jahre zurück, und ich wollte nicht da weitermachen wo ich aufgehört habe. Ich bin im Gegensatz zu damals viel kritischer geworden. Beim Texte schreiben und beim Wählen der Beats wäre ich gern etwas spontaner,
leider mutiert das immer zu einem langwierigen Prozess. Privat distanziere ich mich gerade immer mehr von der sogenannten HipHop-Szene. Mit Rap kann ich mich momentan nur schwer identifizieren, mir ist das alles zu oberflächlich geworden. Da sind Portishead, Flying Lotus, Massive Attack, Cinematic Orchestra, Seppuku Paradigm (Martyrs Soundtrack), Nujabes, Son of a Bricklayer, S.Maharba, 3 Day Grace und experimentelle Instrumental-Musik viel inspirierender, nur um hier ein paar Beispiele zu nennen. Ich sammle neue Eindrücke mit dem Ziel, einige Elemente davon in meine Musik übertragen zu können. Das kostet Zeit und viel Arbeit. Mittlerweile bin ich Vater geworden, und es hat sich in meinem Leben viel geändert, allein das ist schon eine enorme Entwicklung auf geistiger Ebene.
Entweder bin ich Vater oder Musiker, ich versuche, da beides unter einem Hut zu bekommen, und wenn ich mal Zeit für mein Hobby habe, wird sie effektiver genutzt als früher.
Arbeitet ihr gerne in einer Zweier-Konstellation?
Inferno79
Das muss nicht unbedingt so sein, das hat sich jetzt zufällig ergeben, aber wenn ich intensiv darüber nachdenke, fühle ich mich in dieser Art der Konstellation wohl. Keine Ahnung warum, eventuell bin ich eher der Einzelgänger-Typ, der musikalisch überall anecken will, aber wiederum vor seiner Haustür alles schön überschaubar haben möchte. Da ist die Arbeit an einem Projekt mit zwei Dickköpfen, die den gleichen Film von der Rolle spulen, entspannter als eine Handvoll diskussionsfreudiger Musiker, die am Ende zu nichts kommen.
sR
Ich arbeite immer gerne in einer Zweier-Konstellation, da ich mich dann komplett auf den anderen Künstler einstellen und konzentrieren kann. Wenn ich beispielsweise einen MC höre, mir die Sachen gefallen und mir die Musik etwas vermittelt, mit dem ich was anfangen kann, dann habe ich oft gleich mehrere Ideen oder Skizzen im Kopf, wie ich die Raps musikalisch unterlegen würde. Das Coole an einer Zweier-Konstellation ist dann halt, dass du diese Skizzen zusammen erweitern kannst. Man ist zu zweit ja viel kreativer, und wenn man noch experimentierfreudig und offen ist, kann ein ganz unerwarteter, neuer Sound entstehen.
Wie geht denn das Ganze vonstatten? Über E-Mail, Chat und Telefon?
Inferno79
Da liegst du richtig. Ein ständiges hin und her Reisen wäre stressig, da kann man durch E-Mail, ICQ und Telefon viel Zeit sparen. Sicher wäre der gemeinsame Austausch vor Ort kreativer, intensiver und vielleicht positiv für das Projekt "Drowning Therapy", aber leider kann man nicht alles haben. Wir werden es sehen und hören.
sR
Genau. Wäre Zeit und Geld da, würde es natürlich intensiver sein, aber das Internet und Telefon bieten schon ganz gute Möglichkeiten, um sich auszutauschen. Die ein oder andere gemeinsame Session ist ja aber auch nicht ausgeschlossen.
Zeigt ihr euch gegenseitig die Texte respektive die Instrumentals und bastelt das dann zusammen, oder wie?
Inferno79
Ich kann jetzt nur über den "Sinnesverlust"-Song sprechen, da hatte sR den Beat gemacht und ihn mir zugeschickt, wobei er schon eine Vision für die Thematik im Kopf hatte. Er hat mich dazu inspiriert. Komm sR, erzähl uns mal, wie das war...
sR
Ich bastle immer seltener Beats, sondern verpasse meiner Musik der Stimmung entsprechend oft durch Filmzitate, Cuts oder ähnliches ein Thema. So entstehen oft Solo-Tracks von mir. Bei "Sinnesverlust" war es so, dass ich die Zitate hatte und eigentlich anfing, eine Art Drum'n'Bass-Track zu bauen. Das Problem war nur, dass mir der Beat einfach zu perfekt für einen Rap-Part schien, und das Thema ja auch irgendwie seinen Reiz hat, um dazu zu schreiben. Danach musste ich nicht mehr lange überlegen, wessen Stimme passt… Ansonsten ist es so, dass ich bereits viele Skizzen fürs Album gebaut habe, die dann gemeinsam weiterentwickelt und umgesetzt werden. Bei dem Track "Reden sonst Nichts" war es zum Beispiel jedoch andersherum. Inferno hatte dieses Gedicht aufgenommen und mich dann gefragt, ob ich das noch musikalisch unterlegen könnte, damit es noch atmosphärischer rüberkommt. Also, wir haben definitiv verschiedene Ansätze, wie wir den "Drowning Therapy"-Sound kreieren.
Inferno79
Genau. Aber ich lasse mich überwiegend vom Beat inspirieren. Es ist eher selten, dass ich einen Text schreibe und dafür das passende Instrumental suche. Ich tauche da lieber direkt in den Beat ein und höre auf meine Gefühle, die dabei entstehen. Ich sehe das als Momentaufnahme.
Wie ist denn der aktuelle Stand der Dinge, was habt ihr denn schon im Kasten?
sR
Nicht viel. Das Meiste ist noch im Kopf. Momentan konzentrieren wir uns auf unsere Solo-Projekte, und wenn die durch sind, wird intensiv an "Drowning Therapy" gearbeitet. Wir haben schon einige Track-Ideen, und ich habe schon über 15 Stücke als Auswahl fürs Album produziert.
Habt ihr schon ein Release-Datum für ein Album ins Auge gefasst?
sR
Nein. Erst einmal muss das komplette Album ja noch entstehen, dann etwas reifen und dann wird's kommen.
Inferno79
Ich arbeite ungern auf ein Release-Datum hin. Erst wenn das Album, die EP oder whatever im Kasten ist, kann ein fester Zeitpunkt ausgemacht werden. Auf diesem Wege spare ich mir Probleme wie Zeitdruck und den dabei entstehenden Stress.
Werdet ihr versuchen, euer Projekt als regulären Tonträger zu veröffentlichen?
sR
Ja. Am liebsten in Form von Vinyl und MC-Kassette... (grinst)
Inferno79
Das wäre eine schöne runde Sache, wenn ein Label bereit wäre, Geld in Cover, Mischen, Mastern und das Pressen zu investieren. Ich persönlich bin nicht mehr bereit, mein schwer verdientes Geld dafür auszugeben, das lohnt sich nicht mehr. Es fallen zu hohe Kosten in der Produktion an, und danach laufen die Verkäufe meist sehr schlecht. Dank Internet ist alles umsonst. Ich würde das Netz für meine privaten Zwecke nutzen und meine Musik zum kostenpflichtigen Download anbieten, so kann jeder für sich entscheiden, ob er dich supporten möchte oder nicht. Am Ende landet der Shit sowieso im Internet, es ist dann nur nicht so ärgerlich, da es keine hohen Kosten in der Produktion gab.
sR
Es ist halt immer schön, seine eigene Platte als physischen Tonträger in der Hand zu halten. Letztendlich ist es aber nur wichtig, dass deine Musik gehört wird beziehungsweise dass die Leute, die sie hören möchten, problemlos daran kommen. Soundtechnisch werde ich die Sachen auch erst mal mischen, und werde dann sehen, ob ich damit zufrieden bin und ob die Platte so klingen soll. Meine Ohren haben diesen standardisierten Mixing/Mastering-Sound satt. Man hört überwiegend nur noch Mp3s, die eine gute, professionelle Qualität haben. Nur irgendwie klingt vieles für mich zu gleich. Das kann aber natürlich auch daher kommen, dass alle nur dieselben Drumkits und Bass-Sounds nutzen… Auf jeden Fall definiert sich hochwertige Musik für mich nicht zwangsläufig durch professionelles Mixing und Mastering. Ich versuche, meine Musik so klingen zu lassen, wie ich es für richtig halte, und nicht, wie es eine Regel oder so vorschreibt. Kurz gesagt: Meine uralten Freestyle-Tapes im Walkman klingen besser als dein neustes Flo-Rida-Album auf deinem iPod... (lacht)
Inferno79
Yes, von mir aus kann alles rauschen und knacken, das hätte einen schönen Back-in-the-Days-Style... (lacht)
Interview: Christian
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